Wenn wir die Gefühle nicht benennen, ihnen keinen Namen geben, dann sind es einfach Körperempfindungen.
Samarpan

Wenn wir die Gefühle nicht benennen, ihnen keinen Namen geben, dann sind es einfach Körperempfindungen.
Samarpan
Nur wenn der Mensch des Äußeren beraubt wird wie der Winter, besteht Hoffnung, daß sich ein neuer Frühling in ihm bildet.
Rumi
Was hinter dir liegt, was vor dir liegt, ist nichts im Vergleich, was in dir liegt.
Ralph Emerson
Absichtsvolles Handeln ist Handeln das aus Gedanken entsteht. Der normal denkende Geist hat erst eine Absicht, und aus dieser Absicht entsteht eine Handlung. Die Absicht des Seins hingegen benötigt keinen Umweg über die Gedanken.
Om C. Parkin
Wenn wir uns vor Verletzungen und vor dem Tod verteidigen und schützen, sind wir in einem Kampf und laufen Gefahr, nicht ganz lebendig zu leben. Vielleicht leiden wir genau deshalb; doch das Leiden wird zu einer Erfahrung, die uns in die Fülle des Lebens zurückruft, ins Sein – die uns heim führt.
Dianne Connelly
Ich kann nur der sein, der ich bin. Und ich kann nur dieses ganz bestimmte Leben leben, das ich bekommen habe. Für mich gibt es hier nur einen Sinn: weitermachen, alles empfinden, soviel entdecken, wie ich aufnehmen kann, keine Verbesserungen, ja nicht einmal Veränderungen suchen, sondern nur den Mut, alles zu sehen, auch die geringste Einzelheit, und ohne die Hoffnung, dass etwas sich ändert.
Sheldon Kopp
Alle Schritte sind richtig. Jeder führt dich zu dir selbst. Du kannst dich nicht verpassen. Egal, wo du hingehst, du wirst nur dich selbst treffen.
Karl Renz
Das Wesen der Menschen ist ursprünglich rein. Kommen von Anfang an keine falschen Vorstellungen auf, so ist das Wesen an sich Reinheit. Wo sich der Geist erhebt und an Reinheit klammert, erzeugt man im Gegenteil nur die irrige Vorstellung von Reinheit. Reinheit besitzt weder Form noch Erscheinung, dennoch hegen manche Menschen den Gedanken der Form von Reinheit und bezeichnen das sich Anpassen daran als Übung. Das Wirken der Menschen mit einer solchen Anschauung ist gehemmt, und sie werden darüber hinaus von der Idee der Reinheit gefesselt. Wenn man an der Reinheit haftet, wird das zum Hindernis auf dem Weg.
Hui-neng
In Momenten vollkommenen Alleinseins, das sich nur dann einstellen kann, wenn alle Fluchtmöglichkeiten und deren eigentliche Bedeutung wahrhaft erkannt worden sind, tritt das Glück des Augenblicks zutage.
Jiddu Krishnamurti
Die Liebenden finden sich nicht irgendwo am Ende. Sie lebten, der eine in dem anderen, von Anfang an.
Rumi
Leiden macht uns weder gut noch schlecht. Es kommt nur darauf an, dass wir uns bei dem Wunsch, das Böse und den Schmerz zu vermeiden, nicht von dem sich weitenden Horizont abwenden, zu dem unsere Neugier uns hinzieht.
Sheldon Kopp
Wie wunderbar! Wie wunderbar! Alles, so wie es ist, ist der erleuchtete Weg!
Buddha
Die Entdeckung des Wahren liegt in der Erkenntnis des Unwahren. Du kannst erkennen, was nicht die Wahrheit ist. Was sie ist – das kannst du nur sein. Erkennen steht immer in Bezug zum Erkannten. Gewissermaßen ist es das Gegenstück zur Unwissenheit. Wozu ist Wissen nötig, wenn es keine Unwissenheit gibt? Für sich allein haben weder Unwissenheit noch Wissen eine eigene Existenz. Es sind nur Zustände des Verstandes, nichts weiter als scheinbare Bewegungen im Bewusstsein, welches im innersten Kern unveränderlich ist.
Nisargadatta
Es sind nicht die Dinge selbst, sondern die Meinung von den Dingen, welche die Menschen beunruhigen.
Epiktet
Liebe sagt mir dass ich alles, Weisheit dass ich nichts bin. Dazwischen strömt mein Leben.
Nisargadatta
Wer sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren!
Stefan Zweig
Wenn du Liebe willst, dann bringe Liebe zu den Anteilen deiner selbst, die sich ungeliebt fühlen. Wenn du dir Licht wünschst, dann trage es in die dunklen Winkel deines eigenen Geistes. Bring das Licht zu deiner Angst, deiner Scham, deiner Traurgkeit und zu deinem Gefühl, dass alles sinnlos oder ohne Hoffnung ist.
Paul Ferrini
Im Wesen von Beobachtung – seiner wahren Bedeutung – gibt es kein Denken; da gibt es kein Zentrum eines “Ichs”, das “dich” anschaut.
Jiddu Krishnamurti
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
Kierkegaard
Sogar wenn der Verstand recht hat, hat er unrecht.
Samarpan
Aufrichtig sein ist sehr leicht, wenn du keine Angst hast, etwas zu verlieren. Es ist die einfachste Sache der Welt und befriedigender als alles, was du vielleicht meinst, von anderen bekommen zu können.
Byron Katie
Mir wird fast schwindlig angesichts der Gewissheit, dass die Vergangenheit in einem einzigen Moment zu dem wird, was ihr Name besagt: vergangen, zu einem verlassenen Depot von alten Dingen, Erlebnissen, Klängen und Bildern, die längst losgelöst sind von ihrem lebendigen Ursprung, vom Leben, das sie einst hervorgebracht und eine Zeitlang intakt behalten hat.
Imre Kertész
Das menschliche Vorstellungsgebilde der Welt ist ein ungeheures Gewebe von Fiktionen voll logischer Widersprüche.
Hans Vaihinger
Denn wenn der Mensch wirklich arm sein will, so soll er seines geschaffenen Willens also ledig sein, wie er war, da er nicht war. Und ich sage euch bei der ewigen Wahrheit: solange ihr diesen Willen habt, den Willen Gottes zu erfüllen, und etwa nach der Ewigkeit und nach Gott selbst begehrt, solange seit ihr nicht recht arm. Nur der ist ein armer Mensch, der nichts will, noch erkennt, noch begehrt.
Meister Eckhart